Der Name der Rose

Der Name der Rose war das Erstlingswerk von Umberto Eco. Der Roman ist eine Kombination aus Historienkrimi und Sherlock Holmes.

Inhaltsangabe zu Der Name der Rose

William von Baskerville, ein Franziskanermönch, wird zusammen mit seinem Schüler Adson von Melk in ein norditalienisches Kloster gerufen, um dort einen Mord aufzudecken. Kaum sind die beiden Mönche im Kloster angekommen, geschehen weitere Morde, die alle auf höchst grausame Weise verübt wurden.

Ihr Verdacht fällt zunächst auf die Bibliothek. Hier lagern in einem wahren Labyrinth jede Menge Bücher aus allen Teilen der Welt. Und nach und nach werden alle Personen, die mit dieser Bibliothek etwas zu tun hatten, umgebracht. Doch William von Baskerville und seinem Helfer Adson wird der Zutritt zu der Bibliothek verweigert. Trotzdem sammeln die beiden weiterhin wertvolle Hinweise, um die Morde aufzuklären.

In der Zwischenzeit treffen im Kloster weitere Besucher ein. Unter ihnen befindet sich auch der machtbesessene und eitle Inquisitor Bernard Gui, der zugleich drei Personen wegen angeblicher Ketzerei verhaften lässt. Doch William von Baskerville und Adson verfolgen weiterhin ihr Ziel, den Mörder zu finden. Letztendlich findet das Ende in der Bibliothek statt, zu der sie sich heimlich Zutritt verschafft haben.

Kommentar zu Der Name der Rose

Von diesem Buch wird jeder Leser gefesselt. Nirgendwo sonst wurde das Historische so gekonnt mit Fiktion vermischt. Das liegt vor allen Dingen an der Rolle des Mönches William von Baskerville, der mit seiner verschmitzten Art schon mal den Leser zum Schmunzeln bringt. Das Buch ist voller Spannung, so dass der Leser es ungern weglegen will; die Spannung im Buch steigt bis zum Schluss stetig an, bis sie letztendlich in der Bibliothek endet und das Rätsel gelüftet wird. Doch bis dahin erlebt der Leser spannende und unterhaltsame Stunden mit Der Name der Rose, dessen Handlung witzig, humorvoll und trotzdem unglaublich spannend und voller Fantasie aufgebaut ist.

Verfilmung von der Name der Rose

Das Buch wurde sehr gekonnt durch den Regisseur Jean-Jacques Annaud verfilmt. Teile der Szenen wurden im berühmten Kloster Eberbach im Rheingau gedreht. Sean Connery verkörpert William von Baskerville in perfekter Weise, als wäre ihm die Rolle auf den Leib geschrieben. Sein Gehilfe Adson wird von keinem Geringeren gespielt als Christian Slater, der die Rolle des Gehilfen Adson überaus glaubwürdig zum Ausdruck bringt.

Fazit zu Der Name der Rose

Wer das Buch und den Film noch nicht kennt, sollte zunächst das Buch lesen. Erst dann kommt der Film so richtig zur Geltung. Der Name der Rose ist sowohl als Buch und als Film ein wahres Meisterwerk.