Die Katze auf dem heißen Blechdach

Der Hintergrund zu die Katze auf dem heißen Blechdach

Die Katze auf dem heißen Blechdach ist eines der berühmtesten Theaterstücke aus der Feder von Tennessee Williams. Das Stück wurde lange Zeit erfolgreich am Broadway gespielt und 1958 mit Elizabeth Taylor und Paul Newman unter der Regie von Richard Brooks erstklassig verfilmt. Die schwüle Atmosphäre, der Südstaatenflair und die knisternde Spannung zwischen den Akteuren hat dieses Theaterstück zu einem absoluten Klassiker werden lassen.

Der Inhalt in die Katze auf dem heißen Blechdach

Die Katze auf dem heißen Blechdach spielt an Big Daddys letztem Geburtstag. Das Familienoberhaupt, Besitzer einer Baumwollplantage, ist gerade aus dem Krankenhaus entlassen worden. Er ist schwer krank, weiß jedoch nicht, dass er an seiner Krankheit bald sterben wird. Seine Familie, sein Sohn Gooper mit seine Frau Mae und den Kindern, und sein Sohn Brick mit seiner Frau Margaret, sind gekommen, um mit Big Daddy ein letztes Mal zusammen zu sein. Während Gooper mit Frau und Kindern versucht sich bei Big Daddy unbedingt beliebt zu machen, ist Brick nur widerwillig und nur auf Betreiben seiner Frau zu dieser Party erschienen. Brick ist seit längerem Alkoholiker, seine Sportkarriere ist durch einen Unfall beendet und nach dem Tod seines Freundes Skipper, für den er sich verantwortlich glaubt, kommt er mit seinem Leben nicht mehr zurecht. Mit seinem Egoismus und seiner Selbstgerechtigkeit stößt er seine Frau und seine Umwelt regelmäßig vor den Kopf. Im Laufe des Tages kommt es zwischen Brick und seiner Frau, die gern ein Kind hätte, immer wieder zu Streitereien. Margaret spekuliert, wie auch Gooper und Mae, darauf, nach Big Daddys Tod, die Baumwollplantage zu erben. Brick kann jedoch mit dieser scheinbar heilen Welt und seinem Vater, den er einfach nur für geldgierig hält, nichts anfangen. Geld und Besitz bedeuten ihm nichts. Am Nachmittag entladen sich die lange schwelenden Konflikte in der Familie. Neid, Hass und Missgunst kommen zum Vorschein. Mae wirft Margaret ihre Kinderlosigkeit vor. Margeret behauptet, Mae und Gooper würden sich nur um Big Daddy kümmern, um sich das Erbe zu sichern, obwohl Gooper als Rechtsanwalt recht gut gestellt ist. Big Daddy dagegen versucht zu seinem Sohn Brick vorzudringen und den Grund seiner Verbitterung zu verstehen. Er beschließt Brick die Plantage zu schenken, um ihn von seiner Verzweiflung zu heilen und seinem Leben einen neuen Sinn zu geben. Kurz darauf erfährt er in einem Streitgespräch von Brick, dass er unheilbar krank ist und bald sterben muss.

Das Fazit

Wer die Plantage schließlich erben wird, hat Tennessee Williams in seinem Stück offen gelassen. Er wirft einen faszinierenden Blick in menschliche Abgründe. Habgier und Missgunst, vorgetäuschte und echte Zuneigung spielen die Hauptrollen in diesem Theaterstück. Williams bietet keine Patentlösung für zwischenmenschliche Konflikte, aber ein Plädoyer für die Ehrlichkeit im Umgang mit seinen Mitmenschen.